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SONDERAUSSTELLUNGEN 2018 PDF

10.05. – 16.09.2018
Auf die (Berg)Spitze getrieben
Apoldaer auf den Bergen der Welt


So ziehts uns doppelt zu den stolzen Höhn, Drin wir der Erde schönstes Wunder sehn! ...“
Zitat aus: Festschrift zum 25jährigen Bestehen der Sektion Apolda des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, 1926


Warum strebten Apoldaer – mit den Bergen des Thüringer Waldes
vor ihrer Haustür – nach Gipfeln in der Ferne? Was bewegte sie, hoch droben in den Alpen in aller Einsamkeit eine Schutzhütte zu bauen? Und warum gibt es eine „Neue Thüringer Hütte“?
1901 gründeten wander- und bergbegeisterte Apoldaer in ihrer Heimat- stadt eine Sektion des Deutschen Alpenvereins. Jener sah sich sowohl dem Schutz der Natur als auch der touristischen Erschließung von Europas höchstem Gebirge verpflichtet. Dies gelang durch einen über- legten Wegeausbau und der Errichtung von Schutzhütten. Die Eröffnung der damals 2.400 m hoch gelegenen „Thüringer Hütte“ im Jahre 1926 stellte für die zwölf Thüringer Sektionen im doppelten Wortsinn den Höhepunkt ihres Wirkens dar.
Von den Alliierten als nationalsozialistische Organisation 1945 verboten, zu DDR-Zeiten nicht zugelassen, wagten Apoldas Alpinisten 1997 einen zweiten Anfang und gaben der Sehnsucht nach den Bergen damit neue Impulse.
Wer diese Sehnsucht stillen möchte, kann das zum Beispiel durch einen Aufstieg hinauf zur „Neuen Thüringer Hütte“ (2.240 m) im Salzburger Land tun. Oder durch den Besuch der Ausstellung: Sie erzählt die Ge- schichten der Apoldaer Wanderer und Bergsteiger – und will zugleich ein Plädoyer sein für die Schönheit des Hochgebirges und des Bergsports.

 

 

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